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MaskenMehr als 700 Euro an Spenden für die Renovierung der Orgel der Wallfahrtskirche auf dem Findelberg bei Saal an der Saale hat Helga Elzenbeck von der Fundraisingprojektgruppe mit der Herstellung von Schutzmasken gesammelt.



Ende März sei sie von ihrem Sohn und einer Bekannten angesprochen worden, ob sie für ein Krankenhaus in München und Sozialstationen Masken nähen könnte. "Da ich sehr gerne nähe, war das in Coronazeiten eine sinnvolle Abwechslung. Ich machte mich im Internet auf die Suche nach Schnitten und probierte einige Modelle aus", berichtet Frau Elzenbeck. Dann sei - wieder über eine Bekannte - eine Anfrage gekommen, ob sie auch für die Caritas-Sozialstation nähen würde. "So nähte ich die ersten 200 Masken." Frau Elzenbeck kam auf die Idee, dass in der Gemeinde vielleicht Senioren Bedarf hätten. Also fragte sie bei Organistin Anita Hermanovski, ob diese in ihrem Lebensmittel- und Gemischtwarenladen einige Masken auslegen würde. "Dann kam die Maskenpflicht und die Masken waren gefragt. Wir wollten sie nicht verkaufen, sondern gegen eine Spende für die Orgelrenovierung abgeben", betont sie. Vom anfangs aufwändigeren Modell ging sie dann aufgrund der starken Nachfrage auf einen rationellen Schnitt über und ließ sich bei der Arbeit unterstützen. "Ich nähte, Helga Büchs zog die Gummis ein und Anita Hermanovski bot sie im Laden an." Zunächst seien die eigenen Stoff- und Gummivorräte vernäht worden, dann alle Gummibänder gekauft worden, welche die Frauen bekommen konnten. "Mit Bekanntwerden unserer Aktion stöberten einige Frauen in ihrer Nähkiste und stellten Stoffe und meterweise Gummilitze zur Verfügung. Maria Glückstein schloss sich auch unserer Aktion an und nähte Masken. Mit dieser Nachfrage hatten wir überhaupt nicht gerechnet."  

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